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		<title>Land &#038; Leute</title>
		<link>http://strandwunder.com/land-und-leute/land-leute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schubert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 12:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Land & Leute]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: In der Kleinen Komödie wird derzeit Seemannsgarn gesponnen. Foto: VTR Seemannsgarn in der Kleinen Komödie von Monika Kadner &#124; 19. November 2025 &#124; Land &#38; Leute Wir Warnemünder sagen „Hurra!“, dass vor einigen Tagen Premierenstimmung in der Kleinen Komödie&#160; bei vollem Haus aufkam und die Angst über die Schließung dieser&#160; intimen Spielstätte in den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3557" src="http://strandwunder.com/wp-content/uploads/2025/11/bild-fuer-text-Kleine-Komoedie--scaled.jpg" alt width="857" height="572"></p>
<p>Foto: In der Kleinen Komödie wird derzeit Seemannsgarn gesponnen. Foto: VTR</p>
<h2></h2>
<h2>Seemannsgarn in der Kleinen Komödie</h2>
<p>von Monika Kadner | <span class="published">19. November 2025</span> | Land &amp; Leute</p>
<p>Wir Warnemünder sagen „Hurra!“, dass vor einigen Tagen Premierenstimmung in der Kleinen Komödie&nbsp; bei vollem Haus aufkam und die Angst über die Schließung dieser&nbsp; intimen Spielstätte in den Hintergrund drängte. (aalglatt berichtete darüber) Dazu kam, dass für Warnemünde mal so ganz anderes Seemannsgarn gesponnen wurde, als wir es sonst unterm Leuchtturm oder am Strom erleben.</p>
<p>In die Geschichte des Fliegenden Holländers, der Oper von Richard Wagner aus dem 19.Jahrhundert, sind Arien, Kunstlieder, Shanties, Texte&nbsp; in „Holländers Seemannsgarn“ eingespleisst, wie es besser nicht sein kann., wenn man der See verbunden ist.</p>
<p>Herrlich, wie der verkrustete Steuermann, der nun über 400 Jahre schon abgestumpft seinem Rum zuspricht,&nbsp; philosophiert und seine Deckcrew animiert gegen den Klabautermann anzusingen und Dampf abzulassen, wenn der Käpt‘n versucht über Nacht an Land das Mädel zu finden, das ihn und die ganze Besatzung vor der ewigen Irrfahrt retten könnte. In toller Spiellaune, mit großen Arien, einem maritim temperierten&nbsp; Klavier auf dem der Pianist des Musiktheaters und der Lütsche (war er zwölf Jahre alt?),&nbsp; der versehentlich (?)&nbsp; als Smutje angesprochen wurde&nbsp; aber doch Moses, der Schiffsjunge war, die Komödie beben ließen.</p>
<p>Ich verstand nicht ganz den Bruch in der Bühnenausstattung mit den Wiener Kaffeehausstühlen, die fast zusammenbrachen unter den wuchtigen Leibern der Karten kloppenden Seebären. Und war es gewollt, dass Fietje, die dralle Schöne auf dem Segler mit ihrer wunderbaren Stimme, scheinbar gerade aus dem Nagelstudio kam?</p>
<p>Aber das war Pillepalle gegenüber dem Abend, der noch länger nachklingt.</p>
<p>Weitere Termine sind Mittwoch am 26. November, Donnerstag am 27.November, Freitag am 5.Dezember, Mittwoch am 10.Dezember, Donnerstag am 11.Dezember – und wenn die Vorbereitungen auf den Heiligen Abend abgeschlossen sind, lassen Sie sich am 23.Dezember mitreißen von dem Seemannsgarn in der Kleinen Komödie jeweils immer um 20.00 Uhr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Im Kunstatelier stellt Anke Tölle aus</h2>
<p>von Monika Kadner | <span class="published">19. November 2025</span> | Land &amp; Leute</p>
<p>Eine gute Warnemünder Bekannte, Anke Tölle, stellt noch den ganzen November und im Dezember innerhalb der Wechselausstellung im Kunstatelier Warnemünde am Kirchenplatz aus.</p>
<p>Die bildende Künstlerin und ehemalige Galeristin ließ sich 2009 im Ostseebad nieder. Über mehr als zehn Jahre zeigte sie in der Werkstattgalerie am Georginenplatz nicht nur ihre eigenen Werke, sondern präsentierte auch Arbeiten nationaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler. In ihrer Galerie gab es immer wieder kreative Begegnungen nicht nur zwischen Kunstschaffenden. Ihre Tür stand immer offen für Gespräche nicht nur zur Kunst. Sie setzte sich ein für viele Belange des Ostseebades.</p>
<p>2022 schloss Anke Tölle die kleine Galerie, um sich neuen künstlerischen Wegen zu widmen. Dennoch blieb sie ganz aktiv in der regionalen Kunstszene. So ist sie Mitglied des Ausschusses für Kultur und Tourismus und inspirierte hier, gemeinsam mit Sebastian Stave,&nbsp; den Ortsbeirat für die Aktion „Warnemünde in Farbe“. Das Kunstatelier hat sich ganz dieser vielseitigen Aktion verschrieben. Es ist in der alten Post geöffnet: Mittwoch bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Sonnabend von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>60. (!) Bautagebuch zur Landessportschule</h2>
<p>von Monika Kadner | <span class="published">19. November 2025</span> | Land &amp; Leute</p>
<p>Kleinigkeiten – immer wieder Kleinigkeiten</p>
<p>22. März: Wir nehmen die Treppenstufen der Bootshalle in großen Schritten, bleiben auch beim Siebenmeilenschritt in der Landessportschule, denn Jörn Etzold lässt es sich trotz vieler anderer Termine nicht nehmen, aalglatt auch beim 60. Bautagebuch zur Seite zu stehen und den Baufortschritt optimistisch zu präsentieren. Nach dieser schnellen, aber vollständigen Inspektion in den beiden Gebäuden auf der Mittelmole gehe ich nun noch einmal wachen Blickes durch die weiten Gänge, die alle schon mit Teppichböden ausgelegt sind und mit Abdecktuch geschützt werden. In den Sportlerzimmern hier und da noch eingepackte Regalteile, Sanitäranlagen sind noch mit Folien ummantelt, in der Pantry baumeln E‑Kabel von der Decke, es fehlen die Abdeckungen für den Lichtschalter, der Kabelsalat setzt sich fort. Wenn hier noch einmal gebohrt werden muss, gar gestemmt… ich ahne den Betonstaub auf Möbeln und Dielen… Aber (!) der Konferenzraum präsentiert sich bereits total einladend. Und wenn ich die Augen schließe, sehe ich die 150 Frauen und Männer, die hier mit modernster Kommunikationstechnik agieren. Ich mag die Terrasse auf dem Oberdeck einfach nicht verlassen, denn hier ballt sich die ganze Schönheit nicht nur des Segelreviers vor unserer Haustür, die Einmaligkeit von ganz Warnemünde. Ich platze in die Abnahme der Großraumküche im Erdgeschoss, wobei mir die Augen übergehen, ob modernster Küchentechnik und dem Freiraum für die Köche, die hier agieren können. Kösterke Ingenieur Consulting GbR aus Rerik hat hier seine Handschrift eingebracht. Ulf Kösterke lacht, als er auf die beiden zusätzlichen Steckdosen neben der Kaffeemaschine zeigt: „Hier könnt ihr den Tannenbaum dann anschließen! Bloß nicht schreiben, das ist Spaß,“ droht mir der Fachmann, dem anzusehen ist, mit wieviel Freude er hier gearbeitet hat. Das sollte ich nicht schreiben?</p>
<p>Auf der Freifläche vor der Schule gießt Gala Bau Schingen aus Petschow gerade den Unterbau für die dann das Geländeareal absperrende Schranke. „Rund tausend Quadratmeter Mammutsteine 75 x 37 x mal 14 hoch haben wir bereits mit fünf Kollegen gesetzt. Rund 800 Quadratmeter kommen noch auf der Parkfläche dazu,“ so Vorarbeiter Michael Wend-Erdel, der seit 35 Jahren komplette Außenanlagen für Gala Bau – wie nun auch hier – anlegt. „Ja, ich war mal Fußballer. Gute Sportanlagen sind so wichtig. Deshalb spucken wir auch alle in die Hände.“</p>
<p>Jörn Etzold ist wieder neben mir. Er ist Realist und sieht bei all dem Baufortschritt die vielen Kleinigkeiten, die bei jedem Rundgang, bei jeder Baubesprechung immer wieder auftreten. „Nach der Brandschutzabnahme am 1. April stehen schon Termine fest. Am 8. Mai ist Start mit dem Verbandstag der Handballer unseres Landes. Zur 87. Warnemünder Woche wohnt das internationale Organisationsteam hier. Zeitgleich bereiten sich Ringer der Nationalmannschaft auf ihre hochkarätigen Wettkämpfe der Saison vor. Das Zittern ob der Kleinigkeiten, die heute noch auftreten, wollen wir ganz schnell vergessen haben!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Rostocker Straße: Baustart</h2>
<p>Umfangreiche Sanierung des Trinkwassersystems/ ab 24. März abschnittsweise Vollsperrungen</p>
<p>16. März: Am 24. März beginnen umfangreiche Baumaßnahmen in der Rostocker Straße in Warnemünde. Über die gesamte Bauzeit und somit bis voraussichtlich Ende des Jahres sind dafür abschnittsweise Vollsperrungen beginnend im Kreuzungsbereich zur Alten Bahnhofstraße bis hin zur Johann-Sebastian-Bach-Straße notwendig. Unter anderem wird hier eine Haupttransportleitung für Trinkwasser erneuert, die in Teilen noch aus der Zeit der Ersterschließung von Warnemünde im Jahr 1904 stammt.</p>
<p>Vier Bauabschnitte mit 8‑wöchiger Unterbrechung in der Hochsaison</p>
<p>Der Bauablauf wird in vier Bauabschnitten so geplant, dass die Beeinträchtigungen für die Anwohner möglichst gering sind. Der erste Bauabschnitt beginnt am 24. März an der Kreuzung zur Alten Bahnhofstraße und endet nach rund 60 Metern auf Höhe der Zufahrt zum Biomarkt. Nach Fertigstellung des ersten Abschnittes schließt sich im Mai direkt der zweite Bauabschnitt bis zur Kreuzung Fritz-Reuter-Straße an. Da die Baumaßnahmen für beide Abschnitte auch direkt im Kreuzungsbereich stattfinden, muss dort zudem die Alte Bahnhofstraße wechselseitig halbseitig gesperrt werden. Beide Fahrtrichtungen werden aufrechterhalten.</p>
<p>Die jeweiligen Umleitungen werden ausgeschildert sein. Die abschnittsweisen Vollsperrungen gelten für den gesamten fahrenden Verkehr, auch für den Radverkehr. Für den Fußgängerverkehr werden die Gehwege beibehalten, allerdings kann es im Zuge der Arbeiten an den Hausanschlüssen in den jeweiligen Abschnitten zu Beeinträchtigungen kommen.</p>
<p>Während der touristischen Hochsaison im Juli und August werden die Baumaßnahmen über acht Wochen planmäßig unterbrochen und die Verkehrseinschränkungen weitgehend aufgehoben. Ab September setzen sich die Arbeiten fort. Die letzten Bauabschnitte erstrecken sich über die Kreuzung Johann-Sebastian-Bach-Straße bis Höhe Rostocker Straße 21.</p>
<p>Mehrere Maßnahmen werden gleichzeitig umgesetzt</p>
<p>Als gemeinsames Projekt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, den Stadtwerken Rostock und Nordwasser können mehrere notwendige Maßnahmen gebündelt werden. Bereits während der gemeinsamen Planung wurde das Projekt im Warnemünder Ortsbeirat Warnemünde ausführlich vorgestellt.</p>
<p>Nordwasser erneuert auf gut 300 Metern das gesamte Trinkwassersystem im betroffenen Bereich. Darunter fällt eine für die Versorgung des gesamten Stadtteils wesentliche Haupttransportleitung, die aufgrund ihres altersbedingten Zustandes sanierungsbedürftig ist. Zudem werden Versorgungsleitungen optimiert und zugehörige Hausanschlüsse angepasst. Im Zuge dieser Maßnahme werden auch abschnittsweise Schmutz- und Regenwasserkanäle neu gebaut. Nordwasser führt diese Baumaßnahme im Auftrag des Warnow-Wasser- und Abwasserverbandes durch, die Investitionssumme beträgt rund 1,2 Millionen Euro.</p>
<p>Die Stadtwerke Rostock werden zeitgleich die Fernwärmeerschließung in der Rostocker Straße sowie in den Kreuzungsbereichen mit der Fritz-Reuter-Straße und der Johann-Sebastian-Bach-Straße umsetzen. Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, vertreten durch das Tiefbauamt, wird im Anschluss an die Tiefbauarbeiten die Straßendecke erneuen.</p>
<p>Mit der Durchführung der gesamten Baumaßnahme, die planmäßig bis Ende 2025 andauern wird, wurde TIAS Tiesler Tief- und Hochbau GmbH aus Waldeck im Ergebnis einer europaweiten, öffentlichen Ausschreibung beauftragt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aus der Geschichte</title>
		<link>http://strandwunder.com/aus-der-geschichte/warnemuende-historisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schubert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 12:07:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Mecklenburgische Volksüberlieferungen: Die Warnemünder Mühle aufgeschrieben von Richard Wossidlo: Du Grisegräsegrau, stehst alle Nacht in’n Dau, un hest nich weder Fleesch un Bloot, un deist doch alle Minschen goot. Bilder aus Alt-Warnemünde: Kein anderer Ort mit derart vielen Besonderheiten Richard Wossidlo schrieb vor mehr als 100 Jahren die Erzählungen der Warnemünder auf: Auf Grund eindringender [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3616" src="http://strandwunder.com/wp-content/uploads/2025/11/Muehle.webp" alt width="618" height="419"></h2>
<h2></h2>
<h2>Mecklenburgische Volksüberlieferungen:</h2>
<h2>Die Warnemünder Mühle</h2>
<p><strong>aufgeschrieben von Richard Wossidlo:</strong></p>
<p>Du Grisegräsegrau, stehst alle Nacht in’n Dau, un hest nich weder Fleesch un Bloot, un deist doch alle Minschen goot.</p>
<h2></h2>
<h2></h2>
<h2>Bilder aus Alt-Warnemünde:</h2>
<h2>Kein anderer Ort mit derart vielen Besonderheiten</h2>
<p><strong>Richard Wossidlo schrieb vor mehr als 100 Jahren die Erzählungen der Warnemünder auf:</strong></p>
<p>Auf Grund eindringender Erkundungen, die ich in den letzten Jahren bei den bejahrten Bewohnern des Ortes eingezogen habe, will ich versuchen, hier in kurzen Zügen das Leben und Treiben der Warnemünder Bevölkerung in der Zeit um 1870 herum zu schildern. Kein anderer Ort in ganz Mecklenburg hatte früher so viel Besonderheiten des Volkstums aufzuweisen, wie gerade Warnemünde. Diese starke Eigenart des Hafenortes geht in sehr alte Zeit zurück. Es ist vollkommen sicher, dass bei der Neubesiedelung nach der Wendezeit, also um 1200 herum, neben Zuwanderern aus Westfalen, die auch im benachbarten Häger-Ort sich ansässig machten, hier in Warnemünde auch fremdstämmige und zwar friesische und holländische Kolonisten sich an-gesiedelt haben.</p>
<p>Nach Friesland weisen neben der Lautgestalt der Mundart, auf die ich zurückkommen werde, allerlei Eigenheiten sowohl in der Bauart der Häuser, als auch im Betrieb der Fischerei. Auch die allen Badegästen bekannte Bezeichnung Jolle für das große Fischer- und Segelboot,&nbsp; weiter&nbsp; der Vorname Jaap für Jakob, die Sitte, bei Hochzeiten den Gästen Tonpfeifen darzureichen und anderes mehr sind friesischer Herkunft. Auf Einwanderung aus Holland führt&nbsp; – neben der ungewöhnlichen Sauberkeit der Häuser – schon die alte Überlieferung, dass die Besatzung eines schiffbrüchig gewordenen holländischen Schiffes die ältesten Bewohner Warnemündes abgegeben habe. Auch eine der Eigentümlichkeiten der alten Warnemünder Tracht, die sich überhaupt durch charakteristische Einzelzüge von der Volkstracht der Rostocker Gegend unterscheidet, – das so genannte Heuken, d. h. der Mantel den in alter Zeit die Braut tragen musste, ist aus Holland entlehnt.</p>
<p>Woher die bedeutsame, an alte Kulturverhältnisse gemahnende Stellung des Reiskessels bei der Hochzeitsfeier alter Zeit ihren Ursprung genommen hat, bedarf noch der Feststellung. Die Vorschrift, dass kein Hochzeitsgast den großen Kessel berühren dürfe, dass aber die Braut unter ihm hindurchkriechen&nbsp; müsse, und der Brauch, dass die Brautjungfern den Kessel singend umtanzen, sind im übrigen Mecklenburg völlig unbekannt und sicher aus der Fremde übernommen.</p>
<p>Trotz – oder vielleicht auch gerade wegen jener knorrigen Eigenart der Warnemünder haben sich die Badegäste stets wohl gefühlt im Orte. Manche Familien, so auch meine eigenen Eltern, haben viele Jahre lang im selben Haus gewohnt. Mittelpunkt des Badelebens war früher die Vogtei. Die alten Warnemünder selbst badeten nicht.&nbsp; Bad’t würd nich von de Ollen – dor würd dat Fell dünn’na, säden se. Wat hest du di ümmer to waschen un to baden, sagte eine alte Fischerfrau zu ihrem Sohn: du verschlierst jo bloot dien Huut.</p>
<p>Bei dem kärglichen Boden, der größeren Gemüseanbau nicht zuließ, und dem geringen Verdienst war die Lebensweise der Bevölkerung in alter Zeit sehr bescheiden. Die Niederlassung von Schlachtern (ebenso wie von Bäckern) war von Rostock verboten.</p>
<p>Die Nahrung bestand schon deshalb, zumal im Sommer, hauptsächlich aus Fischen. Dorsche und Maischollen wurden getrocknet und für den Winter aufbewahrt. Der aus Schweden bezogene Klippfisch musste, um genießbar zu werden, zunächst mit dem Waschholz weichgeklopft werden. Seeleute, die früher auf Schiffen gefahren waren, hatten die alte Seemannsspeise, den im Sack gekochten Pudding, den sogenannten Büdelklump, im Orte heimisch gemacht. Die übliche Festspeise war Brataal mit Plummenklüüt. Eine willkommene Abwechslung bot im Winter die Eisente (Klaashahns genannt), dar, die entweder am Ostseestrand in Netzen gefangen oder auf dem Breitling in den eisfreien Waken, an die man sich in weißen Kitteln heranschlich, geschossen wurde.</p>
<p>Die Arbeit der Frauen war früher so schwer, wie nirgends sonst&nbsp; in Mecklenburg. Fleißig sind die Warnemünderinnen, früh am Morgen sieht man sie beginnen, eh’ Tag anfängt, singt ein altes Lied.</p>
<p>Jede Bequemlichkeit fehlte. Schon das Heranholen des Süßwassers aus den beiden Pumpen des Ortes (bei Stralendorfs Hotel und in den Anlagen) war namentlich für die Bewohner des Rostocker Endes überaus lästig. Das Holz wurde aus der Rostocker Heide geholt. Vör Dau un Näbel güngen wi los up Söcknasen, also auf alten, mit Segelzeug benähten Strümpfen – Den ganzen Winter hendörch würd spunnen un wunnen: Hanf für die Netze, dane-ben Flachs, der auf dem Michaelismarkt in Rostock gekauft war, und Wolle. Die Kinder mussten den Haspel drehen. Wenn de Frugens uppe Straat gahn deden un sik wat vertellten, hadden se dat Knüttlüüg unner’n Arm, – man sehg keen Fru recht ahn Knütt. Die gefangenen Fische wurden Tag für Tag von den&nbsp; Frauen nach Rostock gefahren: zehn bis zwölf Frauen, jede mit&nbsp; drei bis vier mit Fischen gefüllten Körben, ruderten die schwere Jolle –&nbsp; nur bei ganz gutem Winde wurde gesegelt.</p>
<p>Die schwerste Arbeit war das Sandfahren in den bis zur Reeling beladenen Booten. Begehrt war namentlich von den Rostocker Kontoren als Streusand der rote Sand von der Ostseite, der nach Nordoststürmen mühsam zusammengesucht wurde. Seessand von der Westseite wurde vielfach auf großen Peekschlitten nach der Stadt gefahren; schon ein dänischer Offizier in einer Reisebeschreibung vom Jahre 1809 weiß die Gewandtheit der Frauen in der Führung solcher Schlitten zu rühmen.</p>
<p>Auch die Mädchen wurden früh an Arbeit gewöhnt. To’n Spälen hadden wi nich recht Tiet,&nbsp; sagte mir eine Frau – wi müssten knütten un sticken.</p>
<p>Die erwachsenen Töchter wurden in strenger Zucht gehalten. Wenn in’n Frühjohr abends Jubel un Trubel wier von all de frömden Seelüd’, dörften de Dierns nich uppe Straat – dat leden de Oellern nich.</p>
<p>Ganz im Gegensatz zu dieser Gebundenheit der weiblichen Jugend war das Leben der Warnemünder Jungen früher ganz von ungezügelter Jugendlust erfüllt&nbsp; – die Augen der Alten werden hell, wenn sie von ihrer Kindheit erzählen.</p>
<p>(Ausschnitte aus einem Rundfunk-Vortrag von Richard Wossidlo, gefunden im Norddeutschen Leuchtturm, der Wochenendbeilage der Norddeutschen Zeitung, 1955; Der Gymnasialprofesssor Richard Carl Theodor August Wossidlo (26. Januar 1859 in Friedrichshof – 4. Mai 1939 in Waren (Müritz)) bereiste ab 1883 nahezu jeden Ort in Mecklenburg. Er gilt als Nestor der mecklenburgischen Volkskunde und als Mitbegründer der deutschsprachigen Volkskunde</p>
<h2></h2>
<h2></h2>
<h2>Die Alexandrinenstraße</h2>
<p>In Warnemünde ist ’ne Strasse Gefährlich wohl in hohem Masse. Für jeden der kein Auto hat Zum mindesten jedoch ein Rad Ich rat’ Dir, geh’ zu Fuss da nicht Weil gar gefährlich die Geschicht. Leicht wirst Du auf dem Fahrweg gehn Weil oft da kein Trottoir zu sehn. Willst Du zu Wagen sie passieren Musst Du Dein Ross schrittweise führen. Und da kann es auch leicht dann sein Dass schnell dich holt ein Auto ein. Und das ein Unglück ist geschehn Eh’ ihr einander recht gesehn. Denn ach! es ist gar eng und krumm Die zweite Reih’, ich rat Dir drum, Nennst weder Auto noch Rad Du Dein Lass da das Gehn und Fahren sein. Fahr lieber da im Luftballon Wenn es nach dem Oktober schon. Doch wenn es ist die Badezeit Dann gehn da ja auch fremde Leut. Die darf denn niemand überfahren Die muss man doch davor bewahren; Darum dann Auto nicht noch Rad Die Strasse zu passieren hat.</p>
<p>Dann kannst Du ohn’ Gefahr bequem&nbsp; Da gehn und fahren wie genehm. Es werden dann auch manchmal kommen Die Herren, die, zu Nutz und Frommen In allen Warnemünder Sachen Recht haben und Gesetz’ uns machen. Sie wohnen hier nicht immer fest. Wohl mal’ ne Zeit als Badegäst’. Drum sehen sie vielleicht zu meist. Was nützlich sich für die erweist: Doch was uns andern nötig tut Das sehen sie dann nicht so gut.</p>
<p>(Aus dem Heft Warnemünder Strandgut, gesammelt von Emilie Schomann, Rostock, Ww. H. Winterberg’s Buchdruckerei 1908)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2></h2>
<h2>Vermummte Gestalten in der Adventszeit</h2>
<p><strong>Ein altmecklenburgischer Brauch/ Von Richard Wossidlo</strong></p>
<p>Ein Brauch, desses heidnischer Charakter mit Händen zu greifen ist, ist der Umzug vermummter Gestalten in der Adventszeit, wenn der Ruklas, d. h. der rauhe, in Erbsenstroh gehüllte Nikolaus mit seinen Genossen im Dorfe umgeht. Eine Feier des Nikolaustages selbst (also am 6. Dezember), wie sie in anderen deutschen Ländern üblich ist, kennen wir in Mecklenburg nicht; bei uns findet der Umzug immer erst in der letzten Woche vor Weihnachten, meistens am Heiligabend, statt. Gefolgt war Nikolaus im siebzehnten Jahrhundert, wie wir aus einer herzoglichen Verordnung wissen, vom heiligen Martin. Heute begleiten ihn der Schimmel, der Zägenbuck, der Spitzkopp, der Knapperdacks (so genannt wegen des zusammenklappbaren Unterkiefers, den der Kopf dieser Gestalt trägt), der Rumprecker, Rumpsack und andere Genossen.</p>
<p>Geht man daran, die verwirrende Masse der Einzelformen dieses Brauches zu ordnen, so ergeben sich allerlei örtlich begrenzte Gruppen. Besonders&nbsp; beachtenswert ist, dass im Südwesten der Ruklas (oder Klingklas) immer nur am Silvester-Abend&nbsp; erscheint, während am Christabend der Kinnjees (d. h. Kind Jesus) oder Kannjees oder Konnjees umgeht, ein in weißes Gewand gehüllter Bursche, der die Kinder zum Beten mahnt.</p>
<p>Dass der Ursprung des ganzen Brauches&nbsp; ins Heidentum zurückgeht, macht schon der Charakter der von den Kindern den vermummten Gestalten zugerufenen Reime wahrscheinlich, die zum größten Teil von starker Derbheit sind und vielfach auf eine freilich unbewußte Verspottung christilicher Kultformen hinauslaufen. Beweisend ist auch die fast in jedem Dorf umlaufende Sage, daß den Ruklasen gern, sobald sie die Feldgrenze überschreiten, der ähnlich vermummte Teufel gegenübertritt, der sich dann meistens den Übermütigstens aus der Schar als Opfer ausersieht. Viele Eltern dulden denn auch in einem dunklen&nbsp; Gefühl für das Heidnische des Brauches&nbsp; nicht, daß sich ihre Söhne an den Vermummungen beteiligen.</p>
<p>(Entnommen dem Norddeutscher Leuchtturm, Wochenendbeilage der Norddeutschen Zeitung, 26. November 1955)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2></h2>
<h2>Fastnacht: ein Ess- und Trinkgelage</h2>
<p>Der Fastnachtsabend ist früher bei uns in Mecklenburg als Eß- und Trinkgelage gefeiert worden – wie ein Pastor der Gnoiener Gegend es im 17. Jahrhundert ausdrückt: “Die Fastnachts-Schwärmer schämen sich nicht vor Gott oder Menschen, saufen sich voll und gießen das Bier ein wie die Kuh das Wasser.” Polizeiliche Verbote blieben ohne Wirkung.</p>
<p>Noch vor etwa 20 Jahren währte bei Rostock herum die Feier von Mittwoch bis Sonntag, im Ratzeburgischen sogar eine ganze Woche hindurch. Im Südwesten werden die Kosten des Festes von den Mädchen bestritten. Dafür hatten sie bei dem Tanz das Kommando. Als Zeichen ihrer Herrschaft ward ein großer Pantoffel im Saal unter der dort angebrachten, reich mit Lexen verzierten Krone befestigt. In der Stavenhagener Gegend steckten die jungen Männer am Abend vor der Feier den Mädchen, die sie gern hatten, einen Fastelabendstrutz ans Fenster. In Kraak mussten sich beim Fastnachtsbier die etwa neuzugezogenen Bauern in die Snutenlad einkaufen, die der Schmied des Dorfes in Verwahrung hatte, wobei sich der Preis nach der Größe der Nase richtete.</p>
<p>Auch an allerlei Vermummungen hat es nicht gefehlt. In Plau&nbsp; zogen am Fastelabend die Tuchmachergesellen umher. Einer hatte sich als Bär verkleidet; so ging es zu den Meistern, die die übermütige Schar bewirteten. Am Abend war ein Tanzfest der Zunft. Durch das ganze Land verbreitet war früher das Auftreten des Schimmelreiters, der oft von einem ganzen Gefolge – einem Schmied,&nbsp; Doktor Eisenbart und anderen mehr – umgeben war. Zum Schluss pflegte der Reiter die ganze Festgesellschaft aus einer großen Flasche zu besprengen. In den meisten Teilen Mecklenburgs wurde in der Fastenzeit früher das so genannte Stüpen vorgenommen, dass aus Reuter’s Dörchtläuchting&nbsp; bekannt ist. Mit einer abgeschälten Haselrute oder einem Vogelbeerzweig in der Hand drangen die jungen Leute in die Mädchenkammer, um die Mädchen zu schlagen. Das ist ein uralter, durch ganz Europa hindurchgehender Fruchtbarkeitszauber: die Lebenskraft der frischen Pflanzentriebe soll durch das Schlagen auf den Menschen übertragen werden&nbsp; – wie in Russland dabei gerufen wird: Krankheit in den Wald, Gesundheit in die Gebeine.</p>
<p>Besonderen Charakter hatte die Fastenzeit an der Ostseeküste, wo die Kinder,&nbsp; Gaben heischend, mit dem Rummelpott umgingen, d.h. mit einem mit einer Schweinsblase bespannten Topf, in dessen Mitte ein Stock gesteckt war, durch dessen Umdrehung ein rummelndes Geräusch hervorgebracht wurde. Auf Poel gehen die Kinder hie und da noch heute umher, um kleine Gaben zu erbitten. Früher trugen sie dabei große Stöcke, in welche Zweige hineingesteckt waren, auf denen allerhand Geschenke befestigt wurden.</p>
<p>(Aus: Altmecklenburgische Sitten und Bräuche von Prof. Dr. Richard Wossidlo, gefunden im Norddeutschen Leuchtturm vom 19./ 20. Februar 1955).</p>
<h2></h2>
<h2></h2>
<h2>Ollen Kamellen auf der Spur</h2>
<p><strong>2024 Ein Jahr, in dem sich der Todestag von Fritz Reuter zum 150. Mal jährt. Olle Kamellen und ab und an eine Reuter-Spur in uns Warnmünn</strong></p>
<p>„Olle Kamellen“ so steht‘s gleich auf dem Titelblatt eines Reuter Bandes von 1901 aus der „Hinstorff‘sche Hofbuchhandlung“ in Wismar, den ich gerade aus dem Bücherschrank zog.</p>
<p>Dies ist eine davon: Klar, wissen besonders de Öllings oder deren Kinder, dass der Plattdeutsche Verein im Jahre 1905 uns oll Fritzing zu Ehren eine Eiche in Höhe der Parkstraße gepflanzt hat. Doch wo ist sie?</p>
<p>Am 12. Juli 2024,&nbsp; zum 150.Todestag des weit über die Grenzen Mecklenburgs bekannten Dichters, des Mannes, der die niederdeutsche Sprache zu einer Literatursprache machte, wollen das Heimatmuseum, zahlreiche Warnemünder Vereine nun gemeinsam mit dem Grünamt eine Bank um eine ebenbürtige Eiche stellen, eine Tafel mit Inschrift&nbsp; verankern, damit die Erinnerung an Fritz Reuter lebendig bleibt und hier vielleicht niemodsche Kamellen vertellt werden können.</p>
<p>Kommen wir zu einer weiteren Erinnerung an Fritz Reuter, die mit unserem Ort eng verbunden ist.</p>
<p>Bei der ältesten Hamburger Reederei Slomann, fuhr ein Segelschiff mit 3‑Mast-Vollschiff-Takelage ab 1874 unter dem Namen „Fritz Reuter“ mit Auswanderern über den Atlantik nach Australien und Neuseeland. Ein weiteres Schiff von Slomann trug den Namenszug „Stromtid“.&nbsp; Der Förderverein für Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven lässt uns dazu wissen „Es wird immer wieder behauptet, dass das bekannte plattdeutsche Shanty “Ick heff mol een Hamborger Veermaster seen” sich auf die „Fritz Reuter“ bezieht. Dagegen spricht, dass die „Fritz Reuter“ nur drei Masten besaß.“</p>
<p>Egal, ein schönes Döntjes….</p>
<p>Und auch das ist für mich ein Schätzchen der Heimatgeschichte, dem wir mithilfe von&nbsp; Ben Bohmann, Professor in München,&nbsp; auf die Spur gekommen sind. Er forscht in Sachen Stammbaum in unserem Ort. Allerdings kann er keinen Nachweis finden, wann Fritz Reuter vielleicht mit Sack und Pack ei-ne Veranda in de Vörreeg angemietet hatte und am Strand Erholung suchte.&nbsp; Aber er fand etwas anderes:</p>
<p>In Warnemünde lebte der Arzt Carl (Eduard, Samuel, Ferdinand, Ludewig) Uterhart (1835 – 1895). Er studierte Medizin in Rostock und praktizierte – laut Adressbuch – 1861 hier in Warnemünde als Arzt. Dieser hatte anscheinend Hummeln im Allerwertesten. Sein Nachbar vom Strom 123, dem Quartier IV ,&nbsp; Kapitän Stephan Jantzen, hatte vor, mit seiner Bark „Johannes Kepler“ in die Unites States zu segeln. Uterhart war dabei.</p>
<p>Ab Dezember 1874 war es die „Fritz Reuter“ mit der der Warnemünder von Hamburg nach Napier in Neuseeland Auswanderer als Schiffsarzt begleitete.</p>
<p>Warnemünde zog ihn aber immer&nbsp; wieder an Land. Zu Hause wartete Dorothea Ohlerich,&nbsp; eine fesche Nachbarin auch im IV.Quartier. Beide heirateten am 8.Mai 1878. Sie zogen in die Wohnbude 32a, heute Am Strom 90–91.</p>
<p>Aus unserem heutigen Ostseebad kann ich aber auch Niemodsches aufschreiben.</p>
<p>Vor der „Fritz Reuter Schule“, in denen Generationen des Ortes gelernt haben, und die jetzt eine internationale Privatschule ist,&nbsp; steht es in Granit gemeißelt: „De Hauptsak is, liehr wat, Jehann“.&nbsp; Über 500 Schüler büffeln unter der Leitung von Schulleiterin Katja Dudeck und Schulgründer Sven Olsen um ihr Abitur zu schaffen, ihren Weg in die Welt zu gehen.</p>
<p>An seine Landsleute gerichtet, sagte Reuter zu seiner Zeit wenn etwas nicht gleich klappen wollte – vielleicht heute in unserer Schule in der Fritz-Reuter-Straße bei Mathe oder Deutsch? –&nbsp; „Ja, oewer‘t wir doch argerlich, indessen doch, den help dat nich!“&nbsp; denn „De Hauptsak is, lier war, Jehann.“</p>
<p>Soweit de aufgespürten Kamellen. Monika Kadner</p>
<p>(ausführlicher zu lesen im Tidingsbringer 28)</p>
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		<title>Was, wann, wo</title>
		<link>http://strandwunder.com/was-wann-wo/was-wann-wo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schubert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 08:20:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Was, wann, wo]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Komödie „Wie angelt man sich einen Feministen?“ mit Anne Wolf hat am 20. Dezember Premiere in der Kleinen Komödie. Foto: Thomas Mandt &#160; 2. Dezember, 17.30 und 20 Uhr, Kleine Komödie, das Li.Wu. präsentierte den Film „The Holdovers“ 3. Dezember, 20 Uhr, Kleine Komödie, Merci, Cherie, musikalische Zeitreisen 4. Dezember, 19 Uhr, ev.-luth. Kirche, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4036" src="http://strandwunder.com/wp-content/uploads/2025/11/feministenangeln.webp" alt width="761" height="604"></p>
<h6>Die Komödie „Wie angelt man sich einen Feministen?“ mit Anne Wolf hat am 20. Dezember Premiere in der Kleinen Komödie. Foto: Thomas Mandt</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>2. Dezember, 17.30 und 20 Uhr, Kleine Komödie, das Li.Wu. präsentierte den Film „The Holdovers“<br>
3. Dezember, 20 Uhr, Kleine Komödie, Merci, Cherie, musikalische Zeitreisen<br>
4. Dezember, 19 Uhr, ev.-luth. Kirche, Adventskonzert mit dem Marinemusikkorps Kiel<br>
4. Dezember, 20 Uhr, Kleine Komödie, Merci, Cherie, musikalische Zeitreisen<br>
5. Dezember, 19 Uhr, Weihnachts- und Neujahrsmarkt, Kirchenplatz, Konzert mit De Fischländer Seelüd, 19.30 Uhr, weihnachtlicher Shantygesang<br>
5. Dezember, 20 Uhr, Kleine Komödie, Holländers Seemannsgarn<br>
7. Dezember, 18 Uhr, Kleine Komödie, „Kunst“<br>
7. Dezember, 19 Uhr, ev.-luth. Kirche, Adventssingen<br>
8. Dezember, 20 Uhr, Kleine Komödie, Blue Monday – Ein Hauch von New York<br>
10. Dezember, 20 Uhr, Kleine Komödie, Holländers Seemannsgarn<br>
11. Dezember, 19.30 Uhr, Dock Inn, Zum Zollamt 4, Sushi Session<br>
11. Dezember, 20 Uhr, Kleine Komödie, Holländers Seemannsgarn<br>
12. Dezember, 19 Uhr, Edvard-Munch-Haus, Am Strom 53, Vortrag und Lesung mit Holger Teschke<br>
13. Dezember: 9 Uhr, Alter Strom, Südende, Weihnachtstauchen des TSV Warnemünde<br>
13. Dezember, 20 Uhr, Kleine Komödie, Merci, Cherie, musikalische Zeitreisen<br>
14. Dezember, 10 Uhr, Vereinsheim Kleingartenverein Am Moor, Wiesenweg, Kinderweihnachtsfeier<br>
14. Dezember, 16 Uhr, ev.-luth. Kirche, Adventskonzert mit dem Landesjugendchor MV<br>
14. Dezember, 18 Uhr, Kleine Komödie, Merci, Cherie, musikalische Zeitreisen<br>
15. Dezember, 10.30 Uhr, Digitaler Stammtisch für Senioren, Gemeindesaal, Kirchenplatz 4<br>
19. Dezember,17 Uhr, Vereinsheim Kleingartenverein Am Moor, Wiesenweg, Lesung mit Matti Sund „Warnemünde. Mensch!“<br>
20. Dezember, 19 Uhr, Weihnachts- und Neujahrsmarkt auf dem Kirchenplatz, Konzert mit den Warnemünder Jungs<br>
20. Dezember, 20 Uhr, Kleine Komödie, Premiere „Wie angelt man sich einen Feministen?“<br>
21. Dezember, 16 Uhr, ev.-luth. Kirche, Adventskonzert mit der Warnemünder Kantorei<br>
21. Dezember, 17.30 Uhr, Weihnachts- und Neujahrsmarkt auf dem Kirchenplatz, Konzert mit Karl Z.<br>
22. Dezember, 11 Uhr, Treffpunkt Tourist-Info, Spannendes rund um Warnemünde für Kinder<br>
22. Dezember, 17.30 Uhr, Weihnachts- und Neujahrsmarkt auf dem Kirchenplatz, Konzert mit Leon Zeug<br>
22. Dezember, 20 Uhr, Kleine Komödie, Der Abschiedsbrief<br>
22. Dezember, 20 Uhr, DockInn, Zum Zollamt 4, Container Session mit Leon Zeug<br>
23. Dezember, 9.30 Uhr, Kulturboden in der Vogtei, Puppentheater Das Tierhäuschen, Anmeldungen unter 0381 5480020<br>
23. Dezember, 18 Uhr, Weihnachts- und Neujahrsmarkt auf dem Kirchenplatz, Konzert mit dem Duo A. Pasternak<br>
23. Dezember, 20 Uhr, Kleine Komödie, Holländers Seemannsgarn<br>
24. Dezember, 10 Uhr, Feiertags-Baden mit den Rostocker Seehunden, Strandaufgang 11<br>
24. Dezember, 10.30 Uhr, Vogtei, Alter Strom 59, weihnachtliche Bescherung<br>
24. Dezember, Weihnachts- und Neujahrsmarkt auf dem Kirchenplatz, Konzert: Treptow<br>
25. Dezember, 10 Uhr, Feiertagsbaden mit den Rostocker Seehunden, Strandaufgang 11<br>
25. Dezember, 19 Uhr, Weihnachts- und Neujahrsmarkt auf dem Kirchenplatz, Konzert: Matjes<br>
25. Dezember, 20 Uhr, Kleine Komödie, An Evening with the Rat Pack<br>
26. Dezember, 10 Uhr, Feiertagsbaden mit den Rostocker Seehunden, Strandaufgang 11<br>
26. Dezember, Weihnachts- und Neujahrsmarkt auf dem Kirchenplatz, Konzert: J. Seefeldt<br>
26. Dezember, 20 Uhr, Kleine Komödie, Die wilden Zwanziger, musikalische Zeitreisen<br>
27. Dezember, 19 Uhr, Weihnachts- und Neujahrsmarkt auf dem Kirchenplatz, Konzert: Peter Schmidt<br>
28. Dezember, 18 Uhr, Kleine Komödie, Offene Zweierbeziehung<br>
28. Dezember, 18.30Uhr, Weihnachts- und Neujahrsmarkt, Konzert. Olaf Hobrlant<br>
28. Dezember, 19.30 Uhr, Ringelnatz, Alexandrinenstraße 60, Pass over blues<br>
29. Dezember: 10 Uhr, Vogtei, Am Strom 59, Filzbasteln, Anmeldung unter 0381 5480020<br>
29. Dezember, 20 Uhr, Kleine Komödie, Edith –Chansons für die Ewigkeit<br>
30. Dezember, 19 Uhr, Weihnachts- und Neujahrsmarkt auf dem Kirchenplatz, Konzert: Sideburns<br>
30. Dezember, 20 Uhr, Kleine Komödie, Edith – Chansons für die Ewigkeit<br>
31. Dezember, 10 Uhr, Feiertagsbaden mit den Rostocker Seehunden, Strandaufgang 11<br>
31. Dezember, Kleine Komödie, 18 und 21 Uhr, Wie angelt man sich einen Feministen?<br>
31. Dezember, Weihnachts- und Neujahrsmarkt auf dem Kirchenplatz, Neujahrsfeier mit DJ-Musik<br>
31. Dezember, 21 Uhr, ev.-luth. Kirche, Trompete, Saxophon und Orgel in der Silvesternacht</p>
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		<title>News</title>
		<link>http://strandwunder.com/news/news/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schubert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 13:39:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Radfahrer auf der Promenade. Wer hält sie auf? Foto: susa In eigener, in aalglatt-Sache 28. November: Es ist geschafft. Ein langgehegter Wunsch ist in Erfüllung gegangen: unsere/ Ihre aalglatt-Seite erscheint ab heute im neuen Outfit. Der Warnemünder Jörg Herfort, Geschäftsführer der im Technologiezentrum ansässigen FBM Rostock Werbeagentur, hat sie in den vergangenen Tagen gestaltet. Entsprechend [&#8230;]]]></description>
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<article id="post-3574" class="et_pb_post clearfix et_pb_no_thumb et_pb_blog_item_0_0 post-3574 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-news"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3558" src="http://strandwunder.com/wp-content/uploads/2025/11/Foto-fuer-Radler-text-bei-news.jpg" alt width="640" height="480">
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<p>Radfahrer auf der Promenade. Wer hält sie auf? Foto: susa</p>
<h2>In eigener, in aalglatt-Sache</h2>
<p>28. November: Es ist geschafft. Ein langgehegter Wunsch ist in Erfüllung gegangen: unsere/ Ihre aalglatt-Seite erscheint ab heute im neuen Outfit. Der Warnemünder Jörg Herfort, Geschäftsführer der im Technologiezentrum ansässigen FBM Rostock Werbeagentur, hat sie in den vergangenen Tagen gestaltet. Entsprechend unseren vielen Wünschen und Hinweisen ist diese Seite aus Warnemünde für Warnemünder – und natürlich für alle, die sich für unser Ostseebad landauf, landab interessieren – endlich online. Nun müssen wir – unser kleines ehrenamtliches Team – uns erst einmal mit unserem „Nachwuchs“ befassen, die neue Technik begreifen und nutzen. Sehen Sie es uns bitte nach, wenn nicht von Anfang an alles sofort klappt, wenn wir noch diese oder jene kleine Änderung vornehmen werden. Wir freuen uns über Ihre Reaktionen, Hinweise und Tipps sowie auch Schnappschüsse aus unserem Ostseebad. Sabine Schubert/ Monika Kadner</p>
<h2>Radfahren auf der Promenade</h2>
<p>20. November: Eine Promenade ist zum Promenieren da. Auf der Warnemünder Seepromenade allerdings sind an schönen Herbsttagen fast ebenso viele Radfahrer wie Spaziergänger unterwegs. Manch ein Radler klingelt, gemäß dem Motto „Platz da, jetzt komme ich“, andere drängen sich durch die Gruppe der Promenierenden. Hemmungslos und oftmals in halsbrecherischem Tempo. Dass das Radfahren auf dieser Meile verboten ist, scheint niemand zu interessieren.</p>
<h2>Schiffstour zum Rostocker Weihnachtsmarkt</h2>
<p>von Matilda Musterfrau | 19. November 2025 | News</p>
<p>Mit ihrem Fahrgastschiff WARNOW STAR wirbt die Reederei Kammel stressfrei und in gemütlicher Atmosphäre zum Rostocker Weihnachtsmarkt zu fahren und natürlich auch bequem zurück zu kommen an den Alten Strom. Die Daten im Überblick: 29.November, &nbsp;6., 13.. und 20. Dezember. Die Abfahrten vom Alten Strom sind&nbsp; um 11, um 14&nbsp; und um 16.15 Uhr.</p>
<p>Die Rückfahrten&nbsp; von Rostock oder die Einstiege der Rostocker, um den Warnemünder Weihnachtsmarkt einen Besuch abzustatten sind um 12.15, 15.15 und 18 Uhr. Die Fahrtzeit beträgt &nbsp;eine Stunde pro Strecke. Der Aufenthalt ist drei oder sechs Stunden möglich.</p>
<p>Allerdings ist ein Ausstieg nicht zwingend notwendig. „Sie können diese Fahrt auch als zweistündige Rundfahrt nutzen,“ schreibt uns Käpt‘n&nbsp; Mathias Kammel. Wenn das nichts zum Vornotieren ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3566" src="http://strandwunder.com/wp-content/uploads/2025/11/Abriss.webp" alt width="651" height="434"></h2>
<p>Bildtext: Abrissarbeiten Foto: Adobe Stock</p>
<h2></h2>
<h2>Segler-Logis wird abgerissen</h2>
<p>von Matilda Musterfrau | 19. November 2025 | News</p>
<p>Ganz schön nackig das sonst so gemütliche Logis im Yachthafen, in dem die Mitglieder des Warnemünder Segelclubs gefeiert, beraten, diskutiert und in all den Jahren viel gelacht haben. Jetzt wird das Logis abgerissen. Der Baubetrieb steht schon in den Startlöchern. Denn der WSC hat den Neubau nun, nachdem die Finanzierung auch durch die Mitglieder selbst gesichert war, in Auftrag gegeben.</p>
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</article>
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		<item>
		<title>Schiffsankünfte</title>
		<link>http://strandwunder.com/schiffsankuenfte/11-dezember-borealis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schubert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 13:42:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiffsankünfte]]></category>
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					<description><![CDATA[12. Dezember, Amadea Phoenix Reisen, 9 bis 18 Uhr, Liegeplatz P7 11. Dezember, Borealis Fred Olsen Cruise Lines, 8.30 bis 21.30 Uhr, Liegeplatz P7]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>12. Dezember, Amadea</h3>
<p>Phoenix Reisen, 9 bis 18 Uhr, Liegeplatz P7</p>
<h3>11. Dezember, Borealis</h3>
<p>Fred Olsen Cruise Lines, 8.30 bis 21.30 Uhr, Liegeplatz P7</p>
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